Otto-Wels-Str.
Zuerst erwähnt
Die Straße hieß bis 1933 Friedrich-Ebert-Straße und wurde damals in Adolf-Hitler-Straße und 1935 in Herbert-Norkus-Straße umbenannt.
Nach dem Krieg kamen Friedrich-Ebert-Straße und Friedrich-Ebert-Platz wieder zu ihrem Namen. 1975 wurden sie im Zuge der kommunalen Neugliederung in Otto-Wels-Straße umbenannt.
Nach dem Krieg kamen Friedrich-Ebert-Straße und Friedrich-Ebert-Platz wieder zu ihrem Namen. 1975 wurden sie im Zuge der kommunalen Neugliederung in Otto-Wels-Straße umbenannt.
Historische Bedeutung
Otto Wels (* 15. September 1873 in Berlin; † 16. September 1939 in Paris) war ein sozialdemokratischer Politiker.
Wels war SPD-Vorsitzender seit 1919 und Abgeordneter des Reichstags von 1920 bis 1933 und ging als derjenige Reichstagsabgeordnete in die Geschichte ein, der am 23. März 1933 in seiner letzten Reichstagsrede auf der Reichstagssitzung in der Berliner Krolloper gegen das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten argumentierte und die Ablehnung durch die SPD begründete.
Berühmt geworden aus dieser Rede ist das Zitat: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“
Wels war SPD-Vorsitzender seit 1919 und Abgeordneter des Reichstags von 1920 bis 1933 und ging als derjenige Reichstagsabgeordnete in die Geschichte ein, der am 23. März 1933 in seiner letzten Reichstagsrede auf der Reichstagssitzung in der Berliner Krolloper gegen das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten argumentierte und die Ablehnung durch die SPD begründete.
Berühmt geworden aus dieser Rede ist das Zitat: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“