Hermannstaedter Str.
Historische Bedeutung
Hermannstadt wurde 1150 durch deutsche Siedler gegründet und war eine der wichtigsten deutschen Städte in Siebenbürgen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1191 unter dem Namen praepositum Cibiniensem; um 1223 ist der lateinische Name „Villa Hermanni“ belegt. 1241 wurde die Stadt durch die Tataren zerstört, erholte sich jedoch rasch. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich Hermannstadt zu einem wichtigen Handelszentrum. Gegen die Bedrohung durch die Türken wurden starke Befestigungen errichtet, die großenteils erhalten sind. Hermannstadt wurde zum politischen Zentrum der Siebenbürger Sachsen und Sitz der Universitas Saxorum, einer Art Siebenbürger Parlament.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam das hauptsächlich von Deutschen bewohnte Hermannstadt, das politisch jahrhundertelang ungarisch gewesen war, zu Rumänien, das nach dem Zweiten Weltkrieg eine kommunistische Diktatur unter der Herrschaft Nicolae Ceauşescus wurde.
Nach dem Ersten Weltkrieg kam das hauptsächlich von Deutschen bewohnte Hermannstadt, das politisch jahrhundertelang ungarisch gewesen war, zu Rumänien, das nach dem Zweiten Weltkrieg eine kommunistische Diktatur unter der Herrschaft Nicolae Ceauşescus wurde.