Bergische Landstraße
Zuerst erwähnt
Urspünglich hieß die heutige Bergische Landstraße Berliner Straße, da man über sie bis in die Hauptstadt gelangen konnte. In Köln-Dünnwald und Steinbüchel heißt sie auch heute noch so.
1894 wurde die Straße in Hauptstraße (und zwar im Bereich von Möders bis zur Dhünn-Brücke) umbenannt.
1907 fand die nächste Umbenennung, und zwar in Wermelskirchener Straße statt. Im weiteren Verlauf führt die Straße durch Wermelskirchen.
1931 fand wiederum eine Umbenennung und zwar in Schlebuscher Hauptstraße statt, was ihre Bedeutung für den Stadtteil Schlebusch unterstreicht.
1936 fand wiederum eine Umbenennung statt, nun in Bergische Landstraße. Damit erhielt die Straße ihren jetzigen Namen.
1894 wurde die Straße in Hauptstraße (und zwar im Bereich von Möders bis zur Dhünn-Brücke) umbenannt.
1907 fand die nächste Umbenennung, und zwar in Wermelskirchener Straße statt. Im weiteren Verlauf führt die Straße durch Wermelskirchen.
1931 fand wiederum eine Umbenennung und zwar in Schlebuscher Hauptstraße statt, was ihre Bedeutung für den Stadtteil Schlebusch unterstreicht.
1936 fand wiederum eine Umbenennung statt, nun in Bergische Landstraße. Damit erhielt die Straße ihren jetzigen Namen.
Art der Straße
Die Bergische Landstraße ist teilweise Fußgängerzone, durch die bis 1922 noch eine Straßenbahn fuhr.
Die Bergische Landstraße war ursprünglich volständig Teil der Bundesstraße 51 (Bremen - Saargemünd). Mit dem Bau der Schlebuscher Fußgängerzone wurde dieser Teil von der Bundesstraße ausgenommen. 2014 wurde die Bundesstraße zwischen dem Kölner Stadtteil Mülheim und der Autobahnauffahrt Burscheid zur Landesstraße herabgestuft.
Durch die regelmäßigen Staus am baufälligen Leverkusener Kreuz, die teilweise bis Burscheid reichen, dient die Bergische Landstraße von der Burscheider Stadtgrenze über Steinbüchel/Neuboddenberg, Mittelberg bis Schlebusch-Post als vielbenutzte Umleitungsstrecke für Personen- und Lastkraftwagen.
Von der Dhünnbrücke bis Schlebusch Post ist die Bergische Landstraße auch Teil des Zugweges des samstäglichen Schlebuscher Karnevalszuges, der von der Karnevalsgesellschaft Grün-Weiß-Schlebusch organisiert wird. Auch Feste wie das vom Veranstaltungsbüro Werner Nolden organisierte Schlebuscher Schützen- und Volksfest, der Schlebuscher Martinsmarkt, der Schlebuscher Adventsmarkt oder das Schlebuscher Wochenende finden zumindest teilweise in der Fußgängerzone statt. Diese (in Zusammenarbeit mit örtlichen Werbe- und Fördergemeinschaft Schlebusch organisierten) Veranstaltungen sind dann auch oftmals mit Verkaufsoffenen Sonntagen verbunden.
Vor dem Bau der großen und kleinen Dhünntalsperre bestand erhebliche Überflutungsgefahr in den niedrig gelegenen Teilen der Bergischen Landstraße, insbesondere am südwestlichen Ende der Fußgängerzone. Viele der älteren Häuser (z.B. Altes Bürgermeisteramt, Wohnhaus Kuhlen, Fachwerkhaus Ecke Von-Diergardt-Straße) sind daher nur über teilweise mehrstufige Treppen zu erreichen.
Die kleinste gerade Hausnummer der Bergischen Landstraße ist die Hausnummer 2 a (Eingang zum Wuppermannpark), die kleinste ungerade Hausnummer die Nummer 7, die größte ungerade Hausnummer ist die Nummer 231 a und die größte gerade Hausnummer der Bergischen Landstraße ist die Nummer 242.
Stadtteil
Schlebusch
Postleitzahl
Die 51375 ist die einzige der Bergischen Landstr. zugeordneten Postleitzahl. Vor Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen war die Straße der 5090 Lev. 1 zugeordnet.
Historische Bedeutung
Die Bergische Landstraße führt ins beziehungsweise durch das Bergische Land und bekam daher ihren Namen. Das Bergische Land hat seinen Namen von den Grafen bzw. Herzögen von Berg. Leverkusen ist ein Teil des historischen Bergischen Landes, das nach dem Wiener Kongreß aufgelöst wurde und zu Preußen kam.