Adolf-Kaschny-Straße
Zuerst erwähnt
Straße wurde 1968 zusammen mit der Julius-Doms-Str. und der Karl-Ulitzka-Str. benannt.
Historische Bedeutung
Adolf Kaschny (30.05.1881 [Köberwitz, Kreis Ratibor] - 16.09.1951 [München]). Der oberschlesische Katholik Adolf Kaschny gehört seit 1909 der Zentrumspartei an und wird 1924 zum Bürgermeister in Ratibor gewählt. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt lässt er sich dort als Rechtsanwalt nieder. 1936 leitet der NS-Rechtswahrerbund vergeblich ein Ehrengerichtsverfahren gegen ihn ein, in dem er der politischen Unzuverlässigkeit bezichtigt wird. Kaschny ist mit Hans Lukaschek und Jakob Kaiser bekannt. Von den Verschwörern wird er als Politischer Unterbeauftragter für Oberschlesien im Wehrkreis VIII (Breslau) vorgesehen.
Für die CDU 1950/51 im Landtag NRW.