Oderstr.
Zuerst erwähnt
1959 erhielt die Straße ihren Namen.
Historische Bedeutung
Die Oder ist ein Fluß, der durch die Tschechei, Polen und Deutschland fließt. Sie entspringt am Lieselberg im mährischen Odergebirge, einem östlichen Ausläufer der Sudeten bei Olmütz, hier bildet sie zum Teil die Grenze zwischen Schlesien und Mähren, überquert hinter Ostrau bei Ratibor die Grenze zwischen Tschechien und Polen und fließt durch Schlesien und dessen Hauptstadt Breslau. Nun münden Katzbach und Bober in den Fluß.
Ab der Neißemündung bei Ratzdorf nördlich von Guben in Brandenburg markiert ihre Mitte bis nördlich von Schwedt/Oder die Grenze zwischen Polen und Deutschland. Zwischen Schwedt/Oder und Gartz (Oder) teilt sich die Oder in die beiden Arme Westoder und Ostoder. Die Westoder ist bis Mescherin Grenzfluß, ehe sie wie die Ostoder beidseitig auf polnischem Territorium weiterfließt. Das Gefälle der letzten 30 km vor Stettin beträgt nur noch wenige Zentimeter. Die Oder ist ab Stettin für Seeschiffe befahrbar.
Die Oder mündet nach 850 km in das zur Ostsee gehörende Stettiner Haff. Durch Begradigung verkürzte sich die Oder in den letzten 150 Jahren von 1.040 km Länge auf nunmehr 850 km. 1997 kam es zum letzten großen Oderhochwasser.
Ab der Neißemündung bei Ratzdorf nördlich von Guben in Brandenburg markiert ihre Mitte bis nördlich von Schwedt/Oder die Grenze zwischen Polen und Deutschland. Zwischen Schwedt/Oder und Gartz (Oder) teilt sich die Oder in die beiden Arme Westoder und Ostoder. Die Westoder ist bis Mescherin Grenzfluß, ehe sie wie die Ostoder beidseitig auf polnischem Territorium weiterfließt. Das Gefälle der letzten 30 km vor Stettin beträgt nur noch wenige Zentimeter. Die Oder ist ab Stettin für Seeschiffe befahrbar.
Die Oder mündet nach 850 km in das zur Ostsee gehörende Stettiner Haff. Durch Begradigung verkürzte sich die Oder in den letzten 150 Jahren von 1.040 km Länge auf nunmehr 850 km. 1997 kam es zum letzten großen Oderhochwasser.