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Eisholz

Kiefernweg01

Die Küppersteger Siedlung in Leverkusen: Ein historisches Wohnprojekt in Eisholz

Die Küppersteger Siedlung, gelegen im Herzen von Leverkusen, ist ein historisches Wohngebiet, das trotz seiner zentralen Lage durch die umliegende Autobahn, die Eisenbahn und den nahegelegenen Baggersee eine Art abgeschottete Ruheoase bildet.

Entstehung der Küppersteger Siedlung

Am 27. Juli 1933 markierte ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung einen Wendepunkt für die Region Eisholz. Es wurden 40 Siedlerstellen geschaffen, jede mit ungefähr 800 Quadratmetern Grundstücksfläche, die zu einem erschwinglichen Preis von 80 Reichspfennig pro Quadratmeter angeboten wurden. Mit Baukosten, die zwischen 5.000 und 6.000 Reichsmark lagen, war dies eine Initiative, die bezahlbaren Wohnraum in Leverkusen förderte.

Die Rolle der katholischen Kirchengemeinde Bürrig

Das für die Siedlung benötigte Land wurde von der Stadt Wiesdorf von der katholischen Kirchengemeinde Bürrig erworben. Die Kirchengemeinde nutzte den Erlös dieses Verkaufs, um die Finanzierung des Baus der Christus-Königskirche zu unterstützen, was zeigt, wie eng die Entwicklung der Siedlung mit der lokalen kirchlichen Geschichte verknüpft ist.

Zusammenfassung

Die Küppersteger Siedlung ist ein Beispiel dafür, wie durch gezielte städtebauliche Maßnahmen Wohnraum geschaffen werden kann, der die Gemeinschaft stärkt und gleichzeitig lokale Projekte unterstützt. Trotz der Herausforderungen der Erreichbarkeit bleibt die Siedlung ein wichtiger Teil des städtischen Gefüges von Leverkusen und ein Zeugnis für die weitsichtige Stadtentwicklung der Vergangenheit.